
Der Cellist Michiaki Ueno, der für seine einzigartige und zugleich natürliche Musikalität sowie seine herausragende Technik gelobt wird, zieht das Publikum mit seinen ausdrucksstarken Darbietungen und seiner charismatischen Bühnenpräsenz in seinen Bann. Als Gewinner des ersten Preises beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf, wo er für seine sensationelle Interpretation des Cellokonzerts von Lutosławski zudem drei Sonderpreise erhielt, darunter den „Young Audience Prize“, hat sich Ueno fest als einer der vielversprechendsten Künstler der klassischen Musikszene etabliert.
Als gefragter Solist trat Ueno bereits mit führenden Orchestern wie dem Orchestre de la Suisse Romande, den Warschauer Philharmonikern, dem KBS-Sinfonieorchester, dem NHK-Sinfonieorchester und dem Yomiuri Nippon-Sinfonieorchester auf. Er arbeitete mit renommierten Dirigenten wie Charles Dutoit, Tugan Sokhiev und Jonathan Nott zusammen. Als Kammermusiker stand er zudem gemeinsam mit gefeierten Künstlern wie Martha Argerich, Mischa Maisky und Augustin Dumay auf der Bühne.
Ueno trat bereits bei bedeutenden internationalen Musikfestivals wie „La Folle Journée de Nantes“, dem Montpellier Music Festival, dem Pacific Music Festival und dem Beethovenfest Bonn auf, wo ihm 2024 der renommierte Beethoven-Ring verliehen wurde. Außerdem ist er regelmäßiger Gast beim Argerich Music Festival in Beppu und beim Takefu International Music Festival. Seine Aufnahmekarriere begann vielversprechend mit der Veröffentlichung seines Debütalbums mit den gesamten Cello-Suiten von Bach, gefolgt von „ORIGIN“, einem Album, das den Solowerken japanischer Komponisten gewidmet ist. Darüber hinaus wurde er in Japan mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter der Idemitsu Music Award, der Nippon Steel Music Award und der Hideo Saito Memorial Foundation Award.
Ueno wurde 1995 in Paraguay geboren und verbrachte seine frühe Kindheit in Spanien. Nach seinem Umzug nach Japan gab er im Alter von nur elf Jahren sein Debüt als Solist in der renommierten Suntory Hall mit dem Cellokonzert von Lalo. Dies führte zu seinem Sieg beim Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb für junge Musiker, der ihn auf die internationale Bühne katapultierte, gefolgt von ersten Preisen beim Internationalen Musikwettbewerb in Rumänien und beim Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb.
Ueno, der zunächst bei Hakuro Mohri und Pieter Wispelwey studiert hat, setzte seine Ausbildung dann als Artist-in-Residence an der Königin-Elisabeth-Musikkapelle unter der Leitung von Gary Hoffman und Jeroen Reuling fort. Derzeit lebt er in Düsseldorf.
Ueno spielt auf dem Cello „Feuermann“ von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1730, das ihm großzügigerweise von der Sasakawa Music Foundation zur Verfügung gestellt wird, sowie mit einem Tourte-Bogen, der ihm von Hiroshi Sumino geliehen wird.









